Japanischer Staudenknöterich – von der Gartenpflanze zum Schädling

Foto: gerald_at_volp_dot_com, wikipedia

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Der Japanische Staudenknöterich (Reynoutria japonica) gehört in unseren Breiten zu den sogenannten Neophyten, also ein botanischer „Neubürger“. Dort wo man ihn läßt, wächst er sich in wenigen Jahren zu einer alles beherrschenden Plage aus, auch wenn Aussehen für den Menschen und Blütenangebot für Insekten ihn durchaus attraktiv machen. Dennoch ist er aufgrund seiner Wuchs- und Überlebensvitalität eine echte Problempflanze, die sich nur unter größten Schwierigkeiten bekämpfen läßt. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass er essbar ist.
Zur mechanischen Bekämpfung liest man dort folgende Empfehlung:
„Mit mehreren jährlichen Schnitten lässt sich ein Bestand über die Jahre schwächen. Eine vollständige Elimination durch Schnitt ist jedoch nicht bekannt. Allzu häufigeSchnitte können einen rasigen Wuchs des Japanischen Staudenknöterichs bewirken und stören die Entwicklung der übrigen Vegetation. Ein einzelner Schnitt sollte nicht zu früh im Sommer stattfinden (ab Juli), damit ein Schwächungseffekt eintritt.
Empfohlen werden 3–5 Schnitte pro Jahr bei einer Höhe von 40 cm während 4–7 Jahren. Wird nur ein Schnitt durchgeführt, so erfolgt dieser am besten im Juli (nicht früher).
Das Schnittgut muss sorgfältig entfernt und in die Kehrichtverbrennung oder in eine Grosskompostieranlage (Mindesttemperatur 70ºC) gebracht werden.“
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