Problemfall Riesenbärenklau

Foto: Dieter Schütz_pixelio.de

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Der ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Riesenbärenklau, ein Verwandter des heimischen Wiesenbärenklaus, findet bei uns ausgesprochen günstige Standortbedingungen. Diese bis zu 3 Metern Höhe wachsenden Pflanzen kommen mit beinahe allen Bodenverhältnissen klar.

Diese auch Herkulesstaude genannte Pflanze wurde bereits im 19. Jahrhundert im übrigen Europa verbreitet, da sie zugegebenermaßen eine eindrucksvolle und attraktive Erscheinung in einem Garten ist. Auch Insekten, vor allem Bienen besuchen den Riesenbärenklau gerne.

Da diese Pflanze bereits sehr früh im Jahr beginnt auszutreiben, hat sie viel Zeit, sich gegenüber konkurrierenden Pflanzen in ihrer Nachbarschaft durchzusetzen. Der Riesenbärenklau krönt sein Wachstum mit großen Blütenständen und Tausenden von Einzelblüten. Alle diese Eigenschaften lassen schnell ganze Kolonien entstehen.

Foto: Manfred Rose_pixelio.de

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Noch schlimmer als seine Wuchsfreude sind die Gesundheitsgefahren die von dieser Pflanze besonders für Kinder ausgehen. Die Hautreizungen sind dabei noch die harmloseren beschriebenen Symptome. Der Riesenbärenklau ist eine aggressive Giftpflanze. Beim Umgang mit ihr muss man sich ausreichend schützen.

Die Bekämpfung der Pflanze ist schon wegen dieser Vergiftungsgefährdung schwierig. Doch auch ihre Hartnäckigkeit und Wuchsfreude macht das Ausrotten eines Bestandes schwer. Am besten zieht man sich hier die Fachleute aus dem Garten- und Landschaftsbau zu Rate.

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